Am 01.03.2016 sollte sich nach Ansicht des Anbieters firstbird die Recruitingwelt für immer ändern. Zumindest kündigte deren Marketingagentur im Vorfeld „The Day Recruting will change for ever.“ an. Dazu wurden vermeintlich anonyme Karten an Recruiting-Verantwortliche von Unternehmen versendet. Was dann beim offiziellen Event in Berlin heute Abend folgte, war allerdings nicht mehr und nicht weniger als der Beginn des Ausverkaufs der Mitarbeiterempfehlungssysteme.

Warum, lesen Sie hier.

Sie werden gescholten, verteufelt oder gar totgeglaubt und trotzdem millionenfach genutzt: Jobbörsen. Der Markt der Jobbörsen hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. In meinem Beitrag möchte ich auf einige wesentliche Entwicklungen eingehen sowie eine kritische Bewertung von neuen kostenpflichtigen Zusatzleistungen der Jobbörsen vornehmen. Was haben Recruiting-Verantwortliche davon bzw. worauf sollten sie unbedingt achten?

Wie üblich mit wertvollen Praxistipps.

Das 6. Blind HR Battle unter dem Motto „Wer hat die Verantwortung für Employer Branding? HR oder die Unternehmenskommunikation?“ ist geschlagen. Neben den recht eindeutigen Ergebnissen im Voting geben die Kommentare zum Argumentationsduell aufschlussreiche Hinweise zum allgemeinen Meinungsstand.

Was aber, wenn die Unternehmenskommunikation beim Employer Branding tatsächlich einen tollen Job macht? Praxiseinblicke und mehr, jetzt im aktuellen Beitrag auf Persoblogger.de.

Das Frühjahr eines jeden Jahres ist stets die Zeit der Arbeitgeberrankings und Arbeitgebersiegel-Verleihungen. Jahr für Jahr steigen erfreute Personalverantwortliche auf die Bühnen und lassen sich für ihren Erfolg im Wettkampf um die Top-Platzierungen feiern. Im Anschluss erhalten die Unternehmen meist ein Arbeitgebersiegel für die weitere Vermarktung dieses Erfolges. Eine Ausnahme bildet der Focus-XING-Award Top nationaler Arbeitgeber, bei dem Unternehmen trotz Auszeichnung für die Nutzung des Arbeitgebersiegels tief in die Taschen greifen müssen.

Dabei stellt sich die Frage, welchen Einfluss Arbeitgebersiegel auf die Studenten und Absolventen haben und ob sich ein Investment überhaupt lohnt.

Der Wettstreit um die Verantwortung für ein Thema ist uralt. In modernen Unternehmen wird zur Klärung dieser Frage schon mal heftig gestritten und diskutiert. Es folgen dann Umorganisationen und Changeprojekte, teilweise verbunden mit Qualifizierungs- und Kommunikationsmaßnahmen.

Auch zur Frage, wer im Unternehmen eigentlich für das Employer Branding bzw. die Arbeitgebermarke verantwortlich zeichnet, kann man unterschiedlicher Meinung sein. Im 6. Blind HR Battle treten zwei Experten gegeneinander an und argumentieren, warum Employer Branding Teil der Unternehmenskommunikation ist oder ein Teil von HR. Oder gar ein ganz eigener Bereich?

Für die Seite der Unternehmenskommunikation tritt Sebastian Dietrich, People & Talent Director bei edenspiekermann_ an gegen Alexander Hohaus, Personalmarketing bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der hier als Privatperson pro HR kämpft.

Argumentationsduell zwischen Alexander Hohaus und Sebastian Dietrich
6. Blind HR Battle zur Frage „Wer hat die Verantwortung für Employer Branding? HR oder die Unternehmenskommunikation?“

Eines der Buzzwords in den letzten Monaten war „Candidate Experience“, also das bewusste Achten auf das Erleben des Recruitingprozesses durch die Bewerber. Dabei wurden neben Blog-Paraden und Veranstaltungen auch ganze Bücher darüber geschrieben.

Ja, Candidate Experience ist wichtig. Aber es ist noch wichtiger zu wissen, was Candidate Experience an Nebenwirkungen mit sich bringt und gerne verschwiegen wird. Ein kritischer Beitrag aus der Unternehmenspraxis, lesenswert für Personaler und Bewerber.

Zum Bloggen brauche ich Muße und die richtige Inspiration. Ist sie nicht da, lasse ich gerne mal einige Zeit vergehen, bevor ich wieder zu tippen beginne. In entspannter Atmosphäre auf einem Hügel über Gran Canaria las ich gestern das erste Mal vom Phänomen der sogenannten „Arbeitsillusion“.

Kennen Sie nicht? Das ändert sich nach der Lektüre dieses Beitrags, wenn ich Ihnen aufgezeigt habe, was das Ganze mit der Zufriedenheit von Bewerbern und dem Recruitingprozess zu tun hat.

Das Thema „Arbeit 4.0“ wird derzeit überall heiß diskutiert. Nicht nur die HR-Fachmesse Zukunft Personal hatte dazu eine eigene Blogparade veranstaltet, auch ich habe dazu bereits mehrfach gebloggt. Zuletzt sehr kritisch.

Es ist nun Zeit für ein Blind HR Battle zu diesem Thema, bei dem zwei Experten die jeweils konträre Position einnehmen: Dabei vertritt Simon Mamerow vom Trendence Institut die kritische Ansicht und hinterfragt Arbeit 4.0. Der bekannte Redner und Vordenker Dr. Winfried Felser, Geschäftsführer der NetSkill Solutions GmbH sowie Herausgeber der Competence Site stellt sich aus Überzeugung auf die Seite der Arbeit 4.0 Befürworter.

Und Sie als Leser meines Blogs stimmen ab, welcher Ansicht sie näher stehen und können dabei wertvolle Sachpreise gewinnen.

Arbeit 4.0 pro und contra - ein Argumentationsduell zweier HR-Experten im Rahmen des Blind HR Battle
5. Blind HR Battle – Dr. Winfried Felser gegen Simon Mamerow

Nach der sehr praktisch orientierten Candidate Experience Tagung am Dienstag, gab es bei der hub conference des bitkom #hub15 einen Ausblick auf die digitale Zukunft. Getreu es Motto „Plug into the digital future”.

Welche substantiellen technologischen Veränderungen werden die Arbeit von HR in den nächsten Jahren massiv beeinflussen und wie wird sich unsere Gesellschaft insgesamt verändern – und damit auch die Arbeitenden der Zukunft (den Begriff Arbeitnehmer vermeide ich bewusst)?

Eine sehr persönliche thematische Zusammenstellung.

Eingangsbereich hub conference in Berlin am 10.12.2015
Der Eingang zur STATION mit dem Gelände für die #hub15

Am 08.12.2015 fand die 1. Candidate Experience Tagung mit rund 90 HR-Vertretern aus dem DACH-Raum statt. Geladen hatte das HRM Forum in seine Räumlichkeiten in Berlin. Moderiert von HR-Urgestein Robindro Ullah gab es einen dreimoduligen Mix aus Best Practice Vorträgen, Workshops und Networking.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, in diesem Nachbericht einige spannende, von mir willkürlich ausgewählte Einblicke und Infos bzw. Denkanstöße.

nachbericht-cet
Persönlicher Nachbericht 1. Tagung Candidate Experience 2015 in Berlin

Es gibt kaum mehr einen Facebook-Kontakt, der ihn noch nicht in meine Timeline gepostet oder geliked hat. Der aktuelle Edeka Weihnachtsspot ist so schön traurig und süß zugleich. Er rührt an, weckt Emotionen und hat eine starke Botschaft. Und die trifft sein Ziel, gerade in turbulenten und unruhigen Zeiten wie wir sie jetzt haben.

Was also können Unternehmen für Ihr Employer Branding von diesem viralen Superstar, zu dem sich der Edeka-Clip entwickelt hat, lernen? Eine ganze Menge.

Der neue EDEKA-Weihnachtsclip
Der neue EDEKA-Weihnachtsclip in der kritischen Betrachtung.

Sie kennen die Herausforderung bei Imagevideos, insbesondere wenn es um Auszubildende geht: Der schmale Grat zwischen bewegender Authentizität und lächerlichen Übertreibungen. Gerade bei diesem Thema gibt es zahlreiche peinliche Beispiele, insbesondere dann wenn getanzt, gesungen oder gar gerappt wird.

Auch DATEV hat sich an das Thema Auszubildendenmarketing herangewagt und startet mit emotional aufgeladenen Azubi-Videos unter dem Motto „Work your dream!“.

Marketing für Schüler ist schwierig, insbesondere wenn es um Imagevideos geht. Die DATEV eG startet in diesem Thema jetzt durch
#workyourdream – Schülermarketing bei DATEV (unofficial Banner by Persoblogger)

XING bewirbt gerade eine neue Kooperation mit dem Dienstleister QuestionPro. XING-Premium-Mitglieder können damit die Funktionen der Businesslizenz nutzen und eigene Online-Umfragen erstellen. Damit lässt sich sogar das Employer Branding erfolgreich unterstützen und vorantragen.

Ein erster Praxistest zeigt auf, was mit dem Tool möglich ist und soll Sie inspirieren.

Online-Fragebögen aus der Cloud
Praxistest des neuen XING Kooperationstools QuestionPro zur Erstellung von Online-Befragungen