Dass ich kein großer Fan sondern eher ein Gegner von Arbeitgeberrankings und sonstiger Ranglisten bin, dürfte sich bei meinen Lesern mittlerweile herumgesprochen haben, zuletzt mit meinem Beitrag „Warum es im Mittelstand keine Top Arbeitgeber gibt.“. Die meisten dieser Rankings, bei denen es um Beliebtheit geht, basieren auf fragwürdigen Methoden. Beim aktuellen Beispiel zum Ranking „Bester Blog in der Kategorie Beruf und Karriere 2016, veranstaltet durch die Jobsuchmaschine adzuna, erreicht der Rankingwahnsinn seinen vorläufigen Tiefpunkt.

Sie werden erschüttert sein, den Kopf schütteln – oder müssen sogar lachen, wie ich gerade. Wir werden sehen…

Zusammen mit den allgegenwärtigen Diskussionen zum Thema Digitalisierung, fällt immer häufiger der Begriff Robot-Recruiting. Damit gemeint ist die Software-Algorithmen gestützte Personalauswahl. Warum setzen Unternehmen zunehmend unterstützende Technologien zur Automatisierung im Bewerbungsprozess ein, wie funktionieren diese und für wen sollten Bewerber ihren Lebenslauf optimieren? Für menschliche Recruiter der Personalabteilung oder besser für einen Computeralgorithmus?

Wer auch nur ein wenig aktuelle Techniktrends verfolgt oder sich mit Digitalisierung und Jugendkultur beschäftigt, hat schon von Snapchat gehört. Das ist die App mit dem weißen Geist auf gelben Grund, die mittlerweile weit über 100.000.000 Menschen weltweit nutzen. Vor allem die Zielgruppe der sogenannten Generation Z, nennen wir sie einfach mal „die Jungen“, zwischen 13 und 20 Jahren.

Und weil Unternehmen derzeit nach immer neuen Möglichkeiten suchen, ihre für´s Recruiting relevanten Zielgruppen anzusprechen, ist dieses Jahr Snapchat ebenfalls ins Visier der Personalmarketing- und Recruiting-Verantwortlichen geraten.

Was hat es mit Snapchat auf sich, wie funktioniert Snapchat überhaupt und warum sollten Sie für Ihr Personalmarketing die Finger von Snapchat lassen? Ein Praxistest nebst Analyse.

Zum Thema HR Trends 2016 wurde und wird eine ganze Menge geschrieben. Allesamt Mutmaßungen, was HR in diesem Jahr erwarten wird bzw. welche Themen die Arbeit im Personalmarketing und Recruiting beeinflussen werden. Ob die genannten Thesen tatsächlich eintreten oder bei der Masse von Unternehmen wirklich eine Rolle spielen, weiß keiner.

Es gibt aber ebenso eine Reihe von Themen, die ich mir zum Beispiel persönlich für HR in 2016 aus verschiedenen Blickwinkeln wünschen würde. Darunter echte Grundsatz-Themen, aber auch Produktfunktionen, z.B. für XING bzw. kununu. Und ein ganz persönlicher Wunsch…

Die Frage nach dem passenden fachlichen Thema für die Abschlussarbeit nach dem Bachelorstudium bzw. Masterstudium stellen sich jedes Semester Heerscharen von Studenten. Das Prozedere der Themenfindung gestaltet sich oft schwierig und aufwändig. Da ich selbst immer wieder unternehmensseitig die Betreuung von Abschlussarbeiten im Bereich Personalmarketing oder Employer Branding übernehme, weiß ich das aus eigener Erfahrung.

Stefan Scheller bloggt über ein Studentenprojekt, das Unternehmen und Studenten zusammen bringt beim Thema Abschlussarbeit
Praxistest der Plattformen Die Masterarbeit / Die Bachelorarbeit auf Persoblogger.de

Und auf der anderen Seite suchen zahlreiche Unternehmen passende Studenten, um spezielle Themen wissenschaftlich bearbeiten zu lassen, die für sie von betriebswirtschaftlichem Interesse sind.

Das Studentenprojekt namens Die Masterarbeit bzw. Die Bachelorarbeit bringt jetzt beide zusammen.

Aufgrund meiner Position im Bereich Personalmarketing und Arbeitgebermarke stehe ich in Kontakt mit einer dreistelligen Anzahl von Ansprechpartnern unterschiedlicher sozialer Netzwerke, Stellenbörsen, Jobsuchmaschinen, Bewertungsportalen, Personalberatern, Kreativbüros, Mediaagenturen und Zeitschriften bzw. Zeitungen. Zusammen mit meinen eigenen intensiven Recherchen verfüge ich über intensive Einblicke in den aktuellen HR-Dienstleistungsmarkt.

In diesem Blog berichte ich aus meinen teilweise unglaublichen Erfahrungen in der Akquise und Zusammenarbeit mit oben genannten Partnern und zeige auf, wie man Personalmarketing-Leistungen heute erfolgreich verkauft – und wie nicht.

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Personaldienstleister verkaufen unterschiedlich erfolgreich.

Pünktlich zur Urlaubszeit sprießen sie wieder aus dem Boden bzw. in die Online-Versionen der Zeitschriften und Magazine: Umfragen zum Thema „Erreichbarkeit im Urlaub“. – Nach einer dieser Umfragen sei knapp jeder zweite im Urlaub für den Chef und die Kollegen erreichbar. Insbesondere über die modernen Möglichkeiten der Smartphones ist es natürlich einfach, auch am Urlaubsort im meist kostenlosen WLAN-Netz erreichbar zu sein für E-Mails, SMS oder Whatsapp-Nachrichten aus dem Unternehmen.

Arbeitsbelastung und E-Mails auch im Urlaub
Arbeiten im Urlaub. Gar noch am Strand?

Bei der sogenannten Generation Y seien es sogar 90% der Arbeitnehmer, die davon ausgehen, dieses Jahr auch im Urlaub geschäftlichen Kontakt mit der Firma zu halten.

Work-Life-Balance gibt es nicht