Zwischenzeitlich war es recht still geworden um die Arbeitgeberbewertungsplattform kununu. Seit dem letzten großen, nicht ganz unumstrittenen Update, war von Produktneuerungen wenig zu spüren. Pünktlich zur Messe Zukunft Personal vom 18.-20.10.2016 in Köln, meldet sich die Plattform mit einer neuen Produktvariante zurück: dem kununu Employer Branding Profil Professional. Was das konkret mit sich bringt, ob sich der Einsatz lohnt und welche Handlungsbedarfe dieser Produktlaunch mit sich bringen kann, beschreibe ich im folgenden Praxistest.

Gerade die Zielgruppe Studenten und Absolventen wird aktuell von Unternehmen heiß umworben. An den Hochschulen kämpfen Recruiter und Promotorenteams um die Gunst des akademischen Nachwuchses.

Die jeweiligen Kampagnen unterscheiden sich oft erheblich. Auch hinsichtlich der damit erzielten Erfolge. Wie ein erfolgreiches Praxisbeispiel aussehen könnte, lesen Sie im aktuellen Beitrag.

Das 6. Blind HR Battle unter dem Motto „Wer hat die Verantwortung für Employer Branding? HR oder die Unternehmenskommunikation?“ ist geschlagen. Neben den recht eindeutigen Ergebnissen im Voting geben die Kommentare zum Argumentationsduell aufschlussreiche Hinweise zum allgemeinen Meinungsstand.

Was aber, wenn die Unternehmenskommunikation beim Employer Branding tatsächlich einen tollen Job macht? Praxiseinblicke und mehr, jetzt im aktuellen Beitrag auf Persoblogger.de.

Das Frühjahr eines jeden Jahres ist stets die Zeit der Arbeitgeberrankings und Arbeitgebersiegel-Verleihungen. Jahr für Jahr steigen erfreute Personalverantwortliche auf die Bühnen und lassen sich für ihren Erfolg im Wettkampf um die Top-Platzierungen feiern. Im Anschluss erhalten die Unternehmen meist ein Arbeitgebersiegel für die weitere Vermarktung dieses Erfolges. Eine Ausnahme bildet der Focus-XING-Award Top nationaler Arbeitgeber, bei dem Unternehmen trotz Auszeichnung für die Nutzung des Arbeitgebersiegels tief in die Taschen greifen müssen.

Dabei stellt sich die Frage, welchen Einfluss Arbeitgebersiegel auf die Studenten und Absolventen haben und ob sich ein Investment überhaupt lohnt.

Es gibt kaum mehr einen Facebook-Kontakt, der ihn noch nicht in meine Timeline gepostet oder geliked hat. Der aktuelle Edeka Weihnachtsspot ist so schön traurig und süß zugleich. Er rührt an, weckt Emotionen und hat eine starke Botschaft. Und die trifft sein Ziel, gerade in turbulenten und unruhigen Zeiten wie wir sie jetzt haben.

Was also können Unternehmen für Ihr Employer Branding von diesem viralen Superstar, zu dem sich der Edeka-Clip entwickelt hat, lernen? Eine ganze Menge.

Der neue EDEKA-Weihnachtsclip
Der neue EDEKA-Weihnachtsclip in der kritischen Betrachtung.

Sie kennen die Herausforderung bei Imagevideos, insbesondere wenn es um Auszubildende geht: Der schmale Grat zwischen bewegender Authentizität und lächerlichen Übertreibungen. Gerade bei diesem Thema gibt es zahlreiche peinliche Beispiele, insbesondere dann wenn getanzt, gesungen oder gar gerappt wird.

Auch DATEV hat sich an das Thema Auszubildendenmarketing herangewagt und startet mit emotional aufgeladenen Azubi-Videos unter dem Motto „Work your dream!“.

Marketing für Schüler ist schwierig, insbesondere wenn es um Imagevideos geht. Die DATEV eG startet in diesem Thema jetzt durch
#workyourdream – Schülermarketing bei DATEV (unofficial Banner by Persoblogger)

XING bewirbt gerade eine neue Kooperation mit dem Dienstleister QuestionPro. XING-Premium-Mitglieder können damit die Funktionen der Businesslizenz nutzen und eigene Online-Umfragen erstellen. Damit lässt sich sogar das Employer Branding erfolgreich unterstützen und vorantragen.

Ein erster Praxistest zeigt auf, was mit dem Tool möglich ist und soll Sie inspirieren.

Online-Fragebögen aus der Cloud
Praxistest des neuen XING Kooperationstools QuestionPro zur Erstellung von Online-Befragungen

Eva Zils nannte es in ihrem letzten HR Buzzfeed Newsletter „Aufruhr, ach was, helle Aufregung“, was mein Beitrag zum kununu-Update bei den Personalmarketing-Verantwortlichen hervorgerufen hat. Und der Blick auf die tausendfachen Aufrufzahlen gibt ihr Recht. HR-Deutschland fragt sich kollektiv: kununu, quo vadis?

kununu XING Strategie Positionierung
Ein Interview mit kununu CEO Florian Mann bringt Licht ins Dunkel.

Was liegt also näher, als mit dem kununu CEO Florian Mann ein ausführliches Hintergrundgespräch über den derzeitigen Entwicklungsstand von kununu sowie der strategischen Positionierung im Umfeld von XING und Co zu führen.

Erstaunliche Einblicke und wertvolle Erläuterungen, z.B. warum sich die Arbeitgeberbewertungs-Scores auf kununu und XING unterscheiden können, lesen Sie in diesem Beitrag.

Es gibt Updates auf die man sich freut, manche lassen aber auch das Herz bluten. Letzteres passierte, als ich von meiner Praktikantin auf höchst relevante Änderungen am Employer Branding Profil in kununu hingewiesen wurde.

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kununu, quo vadis? Ein Update zum Heulen.

Was sich verändert hat bzw. warum mein erster Impuls war, sofort den kununu-Vertrag über unser Unternehmensprofil zu kündigen, lesen Sie hier.

Der Begriff Employer Value Proposition (EVP) wird im Rahmen des Employer Brandings dieser Tage stark strapaziert. Dabei handelt es sich um den sogenannten „einzigartigen Arbeitgebervorteil“, das Nutzenversprechen, warum ein Bewerber sich gerade für diesen Arbeitgeber entscheiden soll.

Er soll nach innen Richtung geben und die Organisation auf die (Arbeitgeber)Marke ausrichten und extern der Kommunikation in den Markt zugrunde liegen. In der Theorie spiegelt er die positiven Merkmale des Unternehmens als Arbeitgeber in authentischer Weise für potenzielle Mitarbeiter wieder.

Warum der Hype um die EVP aus meiner Sicht trotzdem nicht den gewünschten Erfolg bringt und BMW und Audi als Arbeitgeber diesbezüglich komplett austauschbar erscheinen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Zwillinge im Spiegelbild
Zwillinge im Spiegelbild

Das Jahr ist kaum einen Monat alt und die Preisverleihungen beginnen wieder. Mittlerweile schon fast traditionell luden die Burda-Töchter FOCUS und XING zusammen mit der kleinen Schwester kununu nach Berlin ein.

In feierlichem Ambiente im Museum für Kommunikation und unter dem Motto „Gegenwart trifft Zukunft“ versammelten sich –wie im letzten Jahr- geschätzt 250 Topmanager, Vorstände und Personalleiter sowie alle, die das vielleicht einmal werden wollen.

Lesen Sie hier, welche innovativen zukunftsweisenden Ideen die Jury und das Fachpublikum in diesem Jahr begeistern konnten.

Preisverleihung New Work Award Berlin 2015

Seit Jahren ist kununu der unangefochtene Marktführer im Bereich der deutschsprachigen Arbeitgeber-Bewertungsplattformen. Durch die Eingliederung in den Burda-Konzern (u.a. Focus) sowie die strategische Allianz mit dem Mutterunternehmen XING konnte die Website ihren Siegeszug weiter fortsetzen.

Seit Mitte Januar gibt es nun eine deutschsprachige Variante des Bewertungsportals glassdoor, die sich in Konkurrenz zu kununu setzt.

Im folgenden Beitrag werden einige Key-Features der beiden Plattformen einem kritischen Vergleich unterzogen. Wer hat die besseren Chancen auf Marktanteile im DACH-Raum?

Wer bitetet was?
Ein erster Vergleich zwischen den Plattformen kununu und glassdoor

Früher, im Zeitalter eines Web 1.0, war Markenführung einfach. Es gab nur wenige Kanäle und Medien und der Fluss der Informationen war klar: vom Unternehmen in den Markt. Insofern stellte das Aufkommen von Social Media eine wahrlich disruptive Veränderung dar. Damit wurden auf einmal nicht nur digitale Antwortkanäle geschaffen. Vielmehr übernahmen die Nutzer im Netz selbst einen Teil der Markenbildung.

Warum sich das Thema Employer Branding nun einem neuen Scheidepunkt nähert und warum der Employer Branding Manager stärker denn je gefordert ist, möchte ich in gewohnt kritischer Weise aufzeigen.

Employer Brand und Authentizität